Aktuelles

Mitteilung des Landkreis Göttingen

Fördermittel für Eingliederung von Langzeitarbeitslosen

Der Landkreis Göttingen beteiligt sich am Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Menschen.

Dafür stehen dem Landkreis 2,9 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und des Europäischen

Sozialfonds für eine Laufzeit von fünf Jahren zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, gegenverfestigte Langzeitarbeitslosigkeit vorzugehen und Menschen, die bislang weit vom Arbeitsmarkt entfernt waren, in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu integrieren. Dafür bietet das Jobcenter des Landkreises eine abgestimmte Mischung von individueller Förderung der Arbeitslosen und finanziellen Anreizen sowie Beratung für potenzielle Arbeitgeber.

Vorteile im Überblick

  • Lohnkostenzuschüsse für Arbeitgeber bis zu 75 % bis zu 36 Monate
  • Mobilitätshilfen
  • Qualifizierungshilfen
  • Professionelles Coaching
  • Unterstützung und Hilfe bei der Antragsstellung und weiteren Formalitäten
  • Qualifizierte Beratung durch die Betriebsakquisiteure
  • Wir verfügen über Personal im Bereich: Reinigung, Produktion, Gastronomie und viel mehr!

Ab dem 01.08.2015 stehen Unternehmen zwei Betriebsakquisiteure zur persönlichen Beratung zur Verfügung:

Wioletta Sawada, Carl-Zeiss-Str.5, 37081 Göttingen, Email: sawada@landkreisgoettingen.de
Tel.: 0551/ 525 9131 und

Michael Seitz, Carl-Zeiss-Str.5, 37081 Göttingen, Email: seitz.m@landkreisgoettingen.de
Tel.: 0551/ 525 171

eingestellt: 28.08.2015

 

EKM fördert Ausbau der E-Mobilität

Gemeinnützige Gesellschaft vergibt 550.000 Euro an Kommunen und Privatpersonen

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Die Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH (EKM) fördert mit insgesamt 550.000 Euro den Ausbau der Elektromobilität in der Region. Von der Förderung können Kommunen, Vereine und Insti-tutionen sowie Privatpersonen profitieren, die durch eigene Projekte den Ausbau der zukunftsweisen-den Technologie vorantreiben möchten. Dies kann beispielsweise der flächendeckende Ausbau der regionalen Ladeinfrastruktur durch die Errichtung moderner Ladesäulen in den jeweiligen Städten und Gemeinden sein. Auch die Anschaffung von Elektrofahrzeugen sowohl für Kommunen als auch den privaten Gebrauch fällt unter die finanzielle Förderung durch die EKM. Im privaten Bereich wird der Kauf eines „neuen“ E-Autos mit 3.000 Euro unterstützt. Wer eine Ladesäule zur öffentlichen Nutzung in seiner Kommune errichten möchte, kann eine Förderung von bis zu 5.000 Euro erhalten.
„Die Zukunft der Mobilität ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit“, sagt EKM-Geschäftsführer Siegmund Laufer. „Eng damit verknüpft ist die Frage, wie Fahrzeuge im Straßenverkehr zukünftig angetrieben werden.“ Fossile Brennstoffe würden langfristig aufgebraucht sein. Es gehe daher nicht mehr darum, ob wir uns eines Tages mit elektrisch betriebenen Autos, Motorrollern oder Fahrrädern fortbewegen, sondern wann. Zugleich bietet die Nutzung der Elektromobilität eine große Chance für den Klimaschutz, da Elektroautos bereits heute weniger Kohlendioxid (CO2) produzieren als her-kömmliche Verbrennungsmotoren. Während ein mit Benzin betriebener Mittelklassewagen durch-schnittlich 150 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer erzeugt, sind es beim Elektroauto nur 85 Gramm pro Kilometer – bezogen auf die gesamte Stromerzeugung in Deutschland aus Kraftwerken und regenerativen Energien. „Unser Ziel ist es, das Thema Elektromobilität in der Region stärker zu verankern und einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der Energiewende zu leisten“, erklärte Laufer.
Informationen und Anträge zum Förderprogramm gibt es im Internet unter www.ekm-energie.de oder bei Ihrer Kommune. Die Förderanträge sind jeweils schriftlich über die Kommunen an die Geschäfts-führung der Gesellschaft zu richten. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Antragsteller im Fördergebiet der EKM wohnhaft ist.
Stichwort: EKM
Die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen.
Der EKM gehören neben Ihrer Kommune noch 115 weitere aus 16 Landkreisen und die EnergieNetz Mitte GmbH an. Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen oder Kommunen können Förderan-träge für bestimmte Projekte zum Klimaschutz an die EKM stellen. Diese prüft die Anträge und erteilt die Förderzusagen für Projekte.

eingestellt: 21.07.2015